Mit Hirn, Herz und Haltung
Ich bin promovierte Diplom-Psychologin mit den Schwerpunkten Entwicklungspsychologie, Pädagogische Psychologie und Neuropsychologie. Seit über zwanzig Jahren arbeite ich an der Schnittstelle von Wissenschaft, Bildung, Politik und Praxis – mit dem Ziel, kindgerechte Strukturen zu gestalten und fundierte Entscheidungen im Sinne des Kindeswohls zu unterstützen.
Meine berufliche Laufbahn führte mich in Forschung und Lehre an Universitäten und Hochschulen im In- und Ausland, in die Projektarbeit und Politikberatung – unter anderem am Deutschen Jugendinstitut, im Bayerischen Landtag, am Institute of Child Development in Minneapolis sowie nach Bulgarien in Heimeinrichtungen für Kinder mit und ohne Behinderungen. In der beruflichen Bildung habe ich angehende Erzieherinnen und Erzieher unterrichtet, Konzepte entwickelt, Fortbildungen gestaltet und Bildungsprogramme begleitet.
Nicht nur beruflich, auch ehrenamtlich und privat habe ich prägende Erfahrungen gemacht. Zehn
Jahre lang war ich Vorstandsmitglied einer Elterninitiative, die ein Kinderhaus mit aufgebaut hat.
Zudem habe ich ein Infrastruktur- und Selbsthilfeprojekt für Familien von Kindern mit Behinderungen in Bulgarien durchgeführt und Einblicke in die Arbeit einer Frühgeborenen-Intensivstation am Universitätsklinikum in Minneapolis gewonnen. Mit zwei kleinen Kindern habe ich eine schwere Erkrankung überstanden und parallel meine Scheidung bewältigt. Diese Erfahrungen bereichern meine Arbeit und schärfen meinen Blick für die Lebensrealitäten von Familien und Kindern.
Diese Haltung ist nicht nur fachlich begründet, sondern auch persönlich gewachsen.
Katzenkinder können nicht sprechen – genau wie Babys und manche Kinder. Und doch zeigen sie uns eindrücklich, wie zentral Schutz, Bindung und ein verlässliches Umfeld für eine gesunde Entwicklung sind. Was entwicklungspsychologisch beschrieben wird, wird hier unmittelbar sichtbar.
Manchmal sagt ein Bild mehr als viele Worte. Die Geschwister Luna, Simba und Mao wurden im November 2019 aus äußerster Not gerettet – eine beinahe tragische Geschichte mit gutem Ende. Für mich steht dieses Bild für das, worum es auch in meiner Arbeit geht: die fachlich fundierte Einschätzung von Lebensbedingungen und die Frage, unter welchen Voraussetzungen sich Kinder sicher und gut entwickeln können.
Haben Sie ein Anliegen, das Sie bewegt? Ich freue mich auf das Gespräch.

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